„Flüchtlingskrise“

Die Invasion –

Wie steht es um die Qualifikation der Invasoren?

Was derzeit zu beobachten ist, ist keine normale Flüchtlingsbewegung, die Dimension ist eine ganz andere. Wenn in einem einzigen Jahr 1,5 Millionen geschätzt werden (genaue Zahlen hat niemand, da eine Registrierung dieser Massen einfach unmöglich ist), die in ein Land mit 81 Millionen Einwohnern einreisen, dies zu den bereits vorhandenen 20 Millionen Zuwanderern aus früheren Jahren, dann ist das kein normales Phänomen, es ist eine Völkerwanderung. Nun bestanden schon vor diesem Tsunami bereits Integrationsprobleme – in Zentren türkischstämmiger Einwanderer, wir Dortmund, Berlin, Köln, usw. haben sich Parallelgesellschaften etabliert. In den Vierteln wird nicht Deutsch, sondern türkisch gesprochen, es gibt „no-go“ Areale, in die sich kein Polizist mehr traut, die Zahl türkischstämmiger Schulabbrecher ist hoch, und, in den Schulen werden Kinder von Banden regelrecht terrorisiert (alles offizielle Berichte des letzten halben Jahres) – kurz, die bisherige Einwanderung muss als gescheitert angesehen werden.

Nun kommen neue Massen hinzu – können wir wenigstens diese Neuankömmlinge als Chance ansehen?

Wir haben in Deutschland ein recht gutes Bildungssystem. Die Pflichtschuldauer beträgt mindestens 12 Jahre (G8), überwiegend 13 Jahre, dazu kommen Vorschuljahre (Kindergarten) von 3 Jahren. Diese Schulzeit muss auch durchlaufen, wer eine duale Ausbildung („Lehre“) absolviert. Trotzdem gibt es nicht wenige Analphabeten hierzulande, Schätzungen gehen von etwa 5 Millionen aus, dazu kommen gut 30 bis 40 Millionen, denen das Erfassen komplexer Texte schwerfällt (alles nach Angaben der OECD). Nun könnte man behaupten, das läge am schlechten Schulsystem – nur, wie die PISA-Studien gezeigt haben, ist Deutschland gar nicht so übel, die Probleme mit der Allgemeinbildung sind universal. Schulabbrecher gibt es überall, und das sind dann diejenigen, die nicht lesen und schreiben können, zumindest stellen sie den Löwenanteil.

Nun behaupten ja Kritiker, der strenge Ausleseprozess mit Notengebung, Sitzenbleibern, usw. sei daran schuld. Kann aber nicht stimmen, denn, in den Bundesländern mit dem strengsten Ausleseprinzip, Bayern und Sachsen, sind die Leistungen in der PISA-Studie besser als in den lässigeren Bundesländern, und, ganz interessant, sogar die Migrantenkinder sind in Bayern besser als in anderen Ländern, ihre Leistungen unterscheiden sich nicht von denen der originär deutschstämmigen.

Also stellen wir fest, unser Bildungssystem ist gar nicht so schlecht. Nun brauchen wir Facharbeiter und Wissenschaftler, also Akademiker. Ungelernte haben wir genug, die liegen bleischwer in der Arbeitslosenstatistik als Bodensatz, der sich einfach nicht auflösen mag, trotz extrem langem wirtschaftlichem Aufschwung. Der Akademiker braucht nochmal 5 Jahre, also kommen wir auf 21 Jahre (Vorschule, Schule, Studium). Und das nur dann, wenn sehr stringent gearbeitet wird, die Meisten brauchen länger.

Nun erleben wir einen enormen Zustrom von Menschen aus zahlreichen verschiedenen Ländern, die zu etwa 50 Prozent (Angaben des Sozialministeriums) Analphabeten sind, weitere haben nur eine Minimalbildung – in den Herkunftsländern gibt es weder Schulpflicht für Alle noch überhaupt eine längere Schuldauer, da ist man glücklich, vier Jahre Schule leisten zu können. Auch ist der Anteil an gelernten (Facharbeiter) oder Akademikern sehr gering, bei uns haben mehr als 90 Prozent zumindest irgendetwas gelernt.

Die kolportierte Ansicht, man können innerhalb von 3 Monaten diese Menschen für unseren Arbeitsmarkt qualifizieren, scheint deshalb sehr kühn. Das würde ja heißen, dass alle Deutschen geistig vollkommen minderbemittelt wären, wenn sie 20 und mehr Jahre für etwas brauchen was Zuwanderer ohne Sprachkenntnisse in 3 Monaten lernen können. Kann man nur als Beleidigung auffassen!

Da könnte man dagegenhalten, die hätten ja schon Zuhause eine Ausbildung absolviert. Eine schwache Argumentation, denn das würde bedeuten, dass nur die Elite der Länder nach Europa emigriert und die Masse des Volkes daheimbleibt. Nähme man das wirklich an, so wäre es unverantwortlich, den Herkunftsländern ihre geistige Elite einfach wegzunehmen, denn die fehlen ja dann dort, wo sie dringend gebraucht werden. Nur es stimmt ja auch gar nicht.

Wir hatten schon mal eine große Welle an Flüchtlingen, damals, als der eiserne Vorhang fiel. Ich habe persönlich Russen betreut, die emigrierten. Das waren hochgebildete Leute, die kein Deutsch sprachen, die Kommunikation auf Englisch war schwierig. Ich habe ein paar russisch-Verben bzw. Begriffe gelernt, mit Gesten ging das dann alles recht gut. Nur: die machten nur einen Zwischenstopp in Deutschland, sobald sie die Einreiseerlaubnis für USA oder Kanada hatten waren die weg. Logisch: ein Arzt verdient nicht nur ein zigfaches, er genießt auch höheres Ansehen dort. Dies gilt auch für Naturwissenschaftler, Ingenieure, etc. Nur Soziologen, Sprachwissenschaftler, Historiker, Philosophen, Theaterwissenschaftler, die stehen ganz unten in der Einkommensskala. Ein Professor (!) für Geschichte wird, ebenso wie Lehrer, nicht sonderlich gut bezahlt in Amerika, der macht das aus echtem Interesse und für einen „Ehrensold“. Gut leben kann man davon nicht.

Weshalb sind kaum Fachkräfte via „Greencard“ nach Deutschland gekommen? Und warum wandern sehr viele deutsche Fachkräfte aus?  Die Antwort kann sich jeder selbst geben. Wenn überall auf der Welt der Titel, der im Ausweis steht, ganz selbstverständlich gebraucht wird (es ist unwahr, dass das anderswo nicht im Ausweis stünde, der Arzt ist DDS, z.B., da wird man sogar bei der Immigration mit dem Titel angesprochen) – in Deutschland wird das ganz selbstverständlich unterschlagen, man muss schon Recherche betreiben, um zu erfahren, was wer gelernt hat. Die soziale Anerkennung fehlt schon mal, und, das Einkommen ist auch lächerlich gering. Gut verdienen die Sportler, die „Promis“, und andere, die außer Begabung vielleicht nichts aufzuweisen haben, zumindest keine Aus- bzw. Schulbildung. Das rächt sich: die Studienfächer Ingenieurswesen, Naturwissenschaft, etc. haben kaum noch Zulauf, hingegen platzen die Vorlesungssäle in Sozial- und Geisteswissenschaften aus allen Nähten. Selbst Jura ist ein NC-Fach!

Und nun sollen Zuwanderer die Lücken füllen? Wovon träumen die Polit-Spinner eigentlich nachts? Wer was Ordentliches gelernt hat geht nicht nach Deutschland bzw. haut fluchtartig ab, sobald er/sie die Verhältnisse hier kennenlernt hat.

Nun kann man ja diskutieren, dass man Menschen in Not helfen soll, ohne nachzudenken, ob sie einen Nutzen bringen. Eine Frage der Humanität und Nächstenliebe. Nur mögen die Dummschwätzer es doch bitte lassen, diese Leute als „Bereicherung“, als „Chance“ und insbesondere als Möglichkeit zur Auffüllung der Lücken der Fachkräfte zu bezeichnen, das sind sie nämlich nicht!

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