Burnout – was nun?
Die Berichte der Kollegen lösen ungläubiges Stauen aus: da wird die „Wirtschaftlichkeit“ geprüft, und das immer mehr und häufiger, und mit immer höheren Regressen. Warum ist das so? Die Punktemenge je Fall sinkt derzeit immer weiter ab, waren es z.B. vor wenigen Jahren noch 150 Punkte, so werden aktuell die 100 Punkte gar nicht mehr erreicht. Das sind immerhin 50 Prozent (!) weniger. Damit geraten immer mehr Kollegen in die Prüfung, ist eine logische Folge der Prüfung nach arithmetischem Durchschnitt. Der eine oder andere versucht nun den Regress abzuwenden -schließlich hat man die Arbeit ja gemacht, und auch Material, Zeit und damit Geld investiert, da will man doch zumindest das wieder ersetzt bekommen. Dem Normalzahnarzt ist so ein Regress sowieso rätselhaft – weshalb soll jetzt Geld zurückbezahlt werden, wenn man sich nichts hat zuschulden kommen lassen?
Also geht man hin zur Sitzung in der Prüfstelle.
Und da werden die Prüflinge in einer Form abgekanzelt, dass man es kaum fassen kann. Ich habe noch keinen Kollegen getroffen, der da ein zweites Mal hinwollte. Damit nicht genug: die systematische Folter, die da ausgeübt wird, um den Prüfling dazu zu bringen, jeden Widerstand aufzugeben und auch zukünftig nie mehr zu widersprechen, ist eines Rechtsstaats unwürdig.
Ja, liebe Kollegen, Rechtsstaat: was da mit den Zahnärzten derzeit passiert nennt man im Fachjargon „Mobbing“, und das ist nach Urteilen höherer Gerichtsinstanzen strafbar.
Nun wird es sicher nicht einfach das Mobbing konkret nachzuweisen, das haben schon viele Gemobbte zu spüren bekommen. Und für eine Strafbarkeit muss ja auch ein Vorsatz des Mobbers gegeben sein. In diesem unserem Land wird jedoch das Quälen der Gebildeten und insbesondere der Ärzte, ganz besonders verhasst sind ja Zahnärzte, als vornehme Aufgabe gesehen, da hat keiner auch nur die Spur von Schuldbewusstsein, schon gar nicht die Journalisten.
Nur: man sollte die Mauer des Schweigens endlich durchbrechen! Mit der „Omenta“ hat die Mafia jahrzehntelang herrschen können, da gab es keinen Widerstand. Erst als die ersten geredet haben hat sich was geändert, die Macht der Mafiabosse in Italien scheint wirklich gebrochen. Analog muss das auch hierzulande anlaufen: die Macht der Kassenmafia muss endlich gebrochen werden, denn, mit wegducken ist es nicht getan, da wird es bloß immer schlimmer.
Es sind ja nicht nur (Zahn)Ärzte betroffen, das Mobbing hat inzwischen enorme Ausmaße angenommen, überall. Die Psychiater und Psychotherapeuten haben alle Hände voll zu tun um die Leute einigermaßen wieder aufzurichten. Der volkswirtschaftliche Schaden durch Mobbing ist gingantisch: die Behandlung psychischer Störungen nimmt mittlerweile im Kostenranking Platz 3 ein, nach Herz-/Kreislauf und Krebserkrankungen, das wird inzwischen auch öffentlich diskutiert. Dabei geht es (noch) um die Probleme von unselbständigen Arbeitnehmern – nur, in den Praxen der Psychos finden sich zunehmend auch andere ein: Manager, Geschäftsleute, Entscheidungsträger, aktuell auch Banker. Der Druck auf die produktiv Tätigen hat sich extrem verstärkt, man hat das mal “Leistungsverdichtung“ genannt. Will heißen: immer mehr in immer kürzerer Zeit von immer weniger Menschen machen lassen. Deshalb scheint es ja in Deutschland auch besser zu gehen als z.B bei den Griechen. Sowas geht jedoch nur eine begrenzte Zeit lang gut, dann brechen die Leistungsträger zusammen, und das Ganze fährt gegen die Wand. Und genau das geschieht derzeit: die Fachleute – Psychiater, Psychotherapeuten, Arbeitsmediziner – schlagen Alarm: die Fehlzeiten wegen Burnouts oder Mobbingfolgen haben inzwischen einen so hohen Stellenwert angenommen, dass sich die Gesellschaft mal Gedanken machen sollte. Nicht die „Sozialfälle“ sind derzeit dringend hilfsbedürftig, es sind die Leistungsträger, die das Ganze stemmen (müssen).
Wenn Sie eine vernünftige Versicherung haben, können Sie es ja mal ausprobieren: der Facharzt stellt die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beim Stichwort „Burnout“ oder“ Mobbing“ (die sind ja selber betroffen vom Kassenterror) ganz schnell aus. Vernünftige Versicherung: da bietet sich die „Betriebsunterbrechungsversicherung“, kurz BUV, an, die kann man nämlich bei der Steuer geltend machen, was bei der Krankentagegeldversicherung nicht geht, trotz Verfassungsgerichtsurteil sind nämlich Krankenversicherungsbeiträge nach wie vor überwiegend aus versteuertem Einkommen zu entrichten. Da haben die Politiker wieder mal Recht (Verfassung!) mit Füssen getreten, Begründung: „wir können es uns nicht leisten“, aber im gleichen Atemzug hat man den Eurorettungsschirm auf zwei Billionen ausgedehnt. Das können wir uns anscheinend leisten, ebenso wie eine Erhöhung des Kindergelds, das natürlich direkt an die Familien fließt und nicht etwa in die Bildung. Was mit dem Kindergeld passiert sieht man daran, dass es inzwischen in immer mehr Schulen die gute alte Schulspeisung gibt, weil die armen Kleinen hungrig in die Schule geschickt werden, wenn überhaupt, die Zahl an Schulschwänzern nimmt ja auch überproportional zu.
Wer Inhalte lesen will, sollte sich auch dazu äußern können. Deshalb haben wir für Sie ein Diskussionsforum eingerichtet, in dem Sie sich gegenseitig austauschen können, Fragen an Kollegen richten können oder beispielsweise auch über Ihre Erfahrungen mit unseren Serviceangeboten (QM, Regresshilfen, Fortbildung) berichten.
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# 608_010_PM_Core&Post Kit#Claus-Peter Jesch schloss mit einem Überblick zu den Neuprodukten ab. Zum einen erwähnte er die noch in der Einführungsphase stehenden Produkte DENTSPLY Core & Post System, das erste zertifizierte und klinisch validierte Behandlungssystem, mit bewährten und exakt aufeinander abgestimmten Komponenten für Stumpfaufbauten und Stiftsetzungen; Core?X flow für Stiftzementierung und Stumpfaufbau, einfach und sicher bei der Anwendung, zuverlässig beim Aushärten; das weiterentwickelte Ceram?X mono+, das aufgrund veränderter nanokeramischer Füllpartikel eine noch höhere Standfestigkeit biete, wodurch das Modellieren deutlich verbessert werde. Als Neuheit zur IDS stellte Herr Jesch SmartCem2 vor, ein neuartiger, selbstadhäsiver Zement für die definitive Befestigung indirekter Restaurationen, der starke Leistung mit außergewöhnlicher Anwenderfreundlichkeit verbinde.
Als nächster Referent sprach Dr. Andreas E. Grützner, langjähriger Direktor Klinische Forschung bei DENTSPLY DETREY, zum Thema „Von Zahnärzten – für Zahnärzte: das DENTSPLY Core & Post System“. Adhäsive Stiftsetzung und Stumpfaufbau stelle die Schnittstelle zwischen endodontischer Behandlung, Füllungstherapie und Prothetik dar. Dies sei für Zahnärzte ein besonders herausfordernder Prozess, wie sich im Dialog mit Kunden bestätigt habe. Zahnärztliche Kollegen von DENTSPLY DETREY hätten daraufhin ein neuartiges System von Zahnärzten für Zahnärzte entwickelt, das bewährte Produkte von vier verschiedenen DENTSPLY Divisionen in einen einfach strukturierten Behandlungsablauf integriere. Besonderer Wert sei darauf gelegt worden, das Zusammenspiel der einzelnen Systemkomponenten in externen Studien zu validieren.
# 15__core-post_neu_Charite-Studie Wagner Chart#Die hervorragende Eignung des Certified Treatment System von DENTSPLY DETREY bestätige auch eine aktuelle Studie der Charité Berlin. In dieser Studie zeige Core?X flow zusammen mit XP Bond und Self Cure Activator einen besseren Haftverbund mit dem Glasfaserstift von DENTSPLY DETREY (X?Post), als andere führende Zemente – selbst wenn dieser Stift vorbehandelt wurde. Damit könne man sich beim DENTSPLY Core & Post System die aufwendigen Schritte wie Silanisieren, Silikatisieren oder Sandstrahlen einfach sparen, so Dr. Grützner.
# 609_003_SmartCem2_2008_Refill#Dr. Frank Pfefferkorn, Scientific Service Manager DENTSPLY DETREY, ging auf die Top Einführung 2009 von DENTSPLY DETREY ein: SmartCem2. Es handele sich dabei um einen selbstadhäsiven Zement in der Doppelkammerspritze für die definitive Befestigung indirekter Restaurationen. Dank exzellenter Adhäsion und mechanischer Eigenschaften sorge SmartCem2 für hervorragende Langlebigkeit und Retention der Versorgungen.
#609_013_PathFile_Product_Range#609_012_GT_X_FILE_FAMILY_300DPI#Zum Abschluss wies Stefan Pfeifer auf die endodontischen Neuprodukte von DENTSPLY Maillefer hin, die ebenfalls über DENTSPLY DETREY in Konstanz vertrieben werden: Erstmals sei ein Gesamtsystem für die Endoaufbereitung konzipiert worden, das mit allen Komponenten (Start-X, PathFile, GTX und X-Smart EASY) konsequent die Gefahr von Feilenbrüchen minimiere und auch für den Allgemeinzahnarzt einfach anzuwenden sei.
Reinigen – ganz einfach
Das erste Chirurgie-Tray für Reinigungs- und Desinfektionsautomaten
#2. tioLogic_easyClean_print#Rotierende Instrumente mit Winkelstückschäften und Zubehörkomponenten sorgten bisher in der Implantologie für einen größeren Arbeitsaufwand bei der Aufbereitung nach der Implantation. Während der manuellen Reinigung und Desinfektion, musste jedes Instrument einzeln bearbeitet werden. Eine maschinelle Reinigung der implantologischen Instrumente direkt im Chirurgie-Tray war bisher nicht möglich, da die Instrumente unzureichend von Wasser und Reinigungsmitteln umspült wurden.
#4. tioLogic_easyClean_print#Nun sorgt das neue tioLogic© easyClean für Zeitersparnis und verbesserte Hygiene: Hier werden die verwendeten rotierenden Instrumente und Zubehörkomponenten direkt nach jeder Verwendung in die entsprechenden Aufnahmen zurückgesteckt und verbleiben dort sicher und frei umspülbar während der gesamten Reinigung und Desinfektion.
#6. Miele_Tray_2009-053#Das Konzept für die spültechnisch geeignete Halterung rotierender Instrumente wurde in Zusammenarbeit der Firmen Miele Professional, Dentaurum Implants GmbH und Kögel GmbH entwickelt. Daraus entstanden der neue Miele-Einsatz für allgemeine Zahnarztpraxen und das spezielle tioLogic© easyClean für das Implantatsystem von Dentaurum Implants. Letzteres enthält alle chirurgischen Instrumente und alle wesentlichen Zubehörkomponenten, die für eine Aufbereitung des Implantatbetts und für eine Implantation von tioLogic© Implantaten benötigt werden. Die Komponenten sind entsprechend dem Operationsablauf angeordnet. Im Unterschied zu den bisher bekannten Lösungen wird jedes Instrument mit einer Feder so fixiert, dass die Kontaktfläche minimal ist. Deshalb werden Rosen- und Tiefenbohrer, Planfräser und Formsenker komplett von Wasser und Reinigungsmitteln umspült. Sie können während der gesamten Aufbereitung einschließlich der Sterilisation an ihrem Platz verbleiben.
Der Miele-Einsatz für allgemeine Zahnarztpraxen besteht aus zwei Bereichen und bietet Platz für 30 Bohrer mit Winkelstück-ISO-Schaft sowie 15 Aufnahmen für Turbinenschäfte. Damit ist die Möglichkeit gegeben rotierende Instrumente in einem Tray maschinell aufzubereiten.
Im Praxisalltag bedeutet dies bei beiden Konzepten vor allem Entlastung des Praxisteams und Einsparung an Arbeitszeit. Ebenfalls wird die Sicherheit bei der Arbeit erhöht, da sich die Instrumente immer an ihrem definierten Platz befinden. Aus diesem Grund ist das neue Konzept nicht nur für einzelne Arztpraxen, sondern auch für Zahnkliniken mit wesentlich größeren Aufbereitungschargen und passenden Reinigungs- und Desinfektionsautomaten optimal geeignet.
Die maschinelle Reinigung und Desinfektion führt nicht nur zu sehr guten Aufbereitungsergebnissen, sie ist gegenüber den manuellen Verfahren auch wirtschaftlicher. Denn das Personal muss für die maschinelle Aufbereitung wesentlich weniger Zeit aufwenden. Auch bei den Verbrauchskosten ist die maschinelle Aufbereitung den manuellen Verfahren überlegen. Die Kosten je Patient fallen deutlich geringer aus. Somit kann sich die Investition in einen Reinigungs- und Desinfektionsautomaten von Miele schon innerhalb von zwei Jahren amortisieren. Das maschinelle Verfahren ist darüber hinaus nicht nur wirtschaftlicher, sondern dient auch dem Arbeitsschutz des Personals. Das Risiko einer Verletzung an spitzen oder scharfen Instrumenten ist geringer.
Die Miele-Thermodesinfektoren werden als 45 cm oder 60 cm breite, unterbaufähige Standgeräte angeboten. Die Modelle G 7831, G 7881 und G 7891 verfügen über die einfach zu bedienende Multitronic Novo plus Steuerung. Das Gerät G 7891 besitzt zusätzlich eine integrierte Heißlufttrocknung.
Die Thermodesinfektoren von Miele erfüllen die Anforderungen der europäischen Norm DIN EN ISO 15883. Die dort gestellten Leistungsanforderungen werden erbracht, die Dokumentation erfolgt durch die entsprechende Typprüfung. Die wichtigsten Prozessparameter werden unabhängig von der Steuerung überwacht und können über einen Drucker bzw. eine Prozessdokumentationssoftware dokumentiert werden.
Die Reinigungs- und Desinfektionsautomaten besitzen ein Programm, bei dem die thermische Desinfektion in der ersten Spülphase stattfindet, und somit erfüllen die Geräte die Voraussetzungen des Robert-Koch-Institutes für den Seuchenfall (entsprechend § 18 Infektionsschutzgesetz). Die maschinelle Aufbereitung erfolgt mit standardisierten Verfahren. Dabei findet die thermische Desinfektion gemäß RKI in einem Temperaturbereich von 90°C bis 95°C statt. Damit werden die Wirkungsbereiche A und B, das heißt fungizid, bakterizid und Virus inaktivierend einschließlich HBV und HIV, erfasst.
Verfahren zur allgemeinen Infektionsprophylaxe
Die Geräte verfügen über ein Standardverfahren zur allgemeinen Infektionsprophylaxe, das hinsichtlich der Entfernung von Blutrückständen sehr gute Aufbereitungsergebnisse erzielt. Bei diesem Verfahren mit der Bezeichnung VARIO-TD erfolgt in den ersten Spülphasen die Reinigung bei niedrigen Temperaturen. Dadurch wird verhindert, dass Blut noch während der Reinigung denaturiert und sich auf den Instrumenten festsetzt. Die thermische Desinfektion findet am Ende des Spülprozesses statt und erfolgt hier mit einer Temperatur von 93°C und einer Einwirkzeit von fünf Minuten. Diese Verfahren entsprechen der europäischen Norm DIN EN ISO 15883 und durch das Robert-Koch-Institut (RKI) wurden diese Parameter als wirksam in den Wirkungsbereichen A und B, das heißt fungizid, bakterizid und Virus inaktivierend einschließlich HBV und HIV anerkannt.
Verbesserte Reinigungsleistung und höhere Prozesssicherheit
Alle Miele-Reinigungs- und Desinfektionsautomaten besitzen ein spezielles Spülsystem mit einem unteren und oberen Sprüharm für eine optimale Außenreinigung. Für die Aufbereitung von Turbinen, Hand- und Winkelstücken gibt es spezielle Injektoroberkörbe, in denen je nach Modell maximal elf Instrumente (G 7881/ G 7891) bzw. bis zu sechs Instrumente (G 7831) aufgenommen werden können. Damit können die Übertragungsinstrumente entsprechend den hygienischen Anforderungen sicher innen und außen gereinigt und desinfiziert werden.
COMPOSITE- und ABFORMINNOVATOR
3M ESPE bietet praktische und einfallsreiche Lösungen für jede Phase im Leben eines Zahnes, von präventiven Maßnahmen über direkte und indirekte Versorgungen bis hin zur Implantologie. Zwei der Spezialgebiete des Unternehmens sind Abformsysteme und Composite. Beispiele für die Nutzung bahnbrechender Technologien in der Composite-Entwicklung ist Filtek™ Supreme XT Universal Composite. Erstes echtes Nano-Composite mit patentierter Nano-Technologie, das zu einer hohen Festigkeit und natürlichen Ästhetik führt, und Filtek™ Silorane das erste niedrigschrumpfende Seitenzahn-Composite, für das eine komplett neue Matrixchemie entwickelt wurde, welche die Polymerisationsschrumpfung auf ein Minimum reduziert. Die Materialien können mit dem ersten Gerät aus Edelstahl für die Polymerisation von Dentalmaterialien, Elipar™ S10 LED-Polymerisationsgerät, gehärtet werden. Nicht zuletzt bietet das geschmeidige Design des Geräts ein visuelles Vergnügen sowie ein Handling wie kein anderes. Wegweisende Entwicklungen für die Abformung sind beispielsweise der weltweit schnellste Mischer für Abformmaterialien, Pentamix™ 3 Automatisches Mischgerät, sowie Express™ 2 Penta™ Putty Soft VPS-Abformmaterial, das erste hydrophile und gleichzeitig automatisch anmischbare Putty-Material. All diese Innovationen wurden gemeinsam mit Zahnärzten und Zahntechnikern entwickelt und erhielten in Kundenumfragen hervorragende Bewertungen.
DIGITALINTEGRIERER
Zusätzlich zum Einsatz von 3M ESPE in den traditionellen Bereichen der Zahnheilkunde wie der Abformung hat das Unternehmen sich zum Ziel gesetzt, zahnheilkundliche Verfahren mit digitalen Technologien weiter zu unterstützen. Die Produktivität von kompletten Arbeitsabläufe wird durch hochentwickelte technologische Komponenten erhöht: 3M ESPE wird den ersten digitalen Arbeitsprozess in der Zahnheilkunde bieten – von der Abformung bis zur Verblendung. Um eine hohe Zuverlässigkeit und Qualität der indirekten Restaurationen zu gewährleisten, die in diesem digitalen Prozess hergestellt werden, integriert 3M ESPE Technologien, Materialien und Menschen.
Die Grundvoraussetzung für einen funktionierenden Digital Workflow ist der Zugang zu hochwertigen technologischen Komponenten. 3M ESPE wird Innovationen wie den Lava™ C.O.S. für digitale Abformungen, die neue Lava™ Design Software 5.0 und die Hochleistungs-Fräsmaschine Lava™ CNC 500 einführen. Zudem erweitert 3M ESPE ihr Lava™ Materialangebot. Mit den neuen Lava™ Zirkonoxid Frames, dem Lava™ Wax Block 602 und dem Lava™ Digital Veneering System (DVS) wird 3M ESPE die Produktivität des Systems erhöhen und die Anforderungen der Anwender erfüllen.
Die neue NDT®-Spitze von VOCO
Hygienischer und effizienter Einsatz durch Non-Dripping Technology
#NDT_Logo_mit_Rahmen#Nachlaufende und tropfende Spritzen, Ziehfäden und teurer Materialverlust gehören ab sofort der Vergangenheit an. Speziell für hochfließfähige Materialien ist es VOCO gelungen, eine nachlauffreie, nicht tropfende Spritze auf Grundlage der innovativen „Non-Dripping Technology“ (NDT®) zu entwickeln. Eine elastische Dichtung im Spritzenkörper sorgt dafür, dass sich der Spitzenstempel und damit auch das eingesetzte Material nach der Druckausübung wieder selbstständig in die Kanüle zurückziehen. Das weitläufig verbreitete, manuelle Zurückziehen des Spritzenstempels, bei dem die Gefahr der Kontamination des in der Spritze verbleibenden Materials besteht, entfällt damit hier. Der automatische Rücksaugeffekt der NDT®-Spitze ist genau so groß bemessen, dass eine Kontamination von in der Spritze verbleibendem Material ausgeschlossen ist und ein Nachfließen und Tropfen der Spritze verhindert wird. Die neue NDT®-Spitze ermöglicht es, die Produkte in der gewünschten Menge ohne Materialverlust punktgenau zu applizieren. Das bedeutet nicht nur sicheres und sauberes, sondern auch wirtschaftliches Arbeiten. Oftmals sind es doch die kleinen Dinge, die den entscheidenen Vorteil bieten!
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Ionolux – Einfach doppelt gut
Die Vorteile von Composite und Glas-Ionomer in einem Produkt, Ionolux ist ein lichthärtendes Glas-Ionomer-Füllungsmaterial in den natürlichen VITA©-Farben A1, A2 und A3, dass die Vorteile von GIZ und Composite in sich vereint. So zeichnet sich Ionolux durch eine lange Verarbeitungszeit aus, die vom Zahnarzt durch den Einsatz der Polymerisationslampe individuell gesteuert werden kann. Ionolux lässt sich schnell applizieren und sehr gut modellieren, ohne am Instrument zu kleben, und ist ausgezeichnet an die Kavitätenwände adaptierbar. Die Konditionierung der Zahnhartsubstanz vor der Füllungslegung mit Ionolux ist ebenso wenig notwendig wie die Verwendung eines Varnish. Die Polymerisationszeiten sind mit 20 Sekunden pro Schicht kurz und praxisgerecht. Ionolux ist einfach zu polieren, biokompatibel und setzt Fluoride frei. Ionolux ist sowohl in der praktischen Application-Capsule (AC) als auch in der bewährten Handmischvariante in neu gestalteter Box erhältlich. Mit Ionolux die kombinierten Vorteile von GIZ und Composite einfach nutzen: Füllen, polymerisieren, ausarbeiten, fertig!
Dynamische Entwicklung – breites Produktportfolio
Das Unternehmen wurde im Jahre 1990 von Dr. Ronald A. Bulard und Dr. E. S. Gillespie gegründet. Ein bekanntes Produkt ist beispielsweise das Innensechskant-Implantat-System ENDURE mit seinem umfangreichen Sortiment hochwertiger Implantate und einem ebenso umfassenden wie überschaubaren Instrumentarium. In Kombination mit dem schlüssigen chirurgischen und prothetischen Protokoll kann die klinische und labortechnische Anwendung extrem unkompliziert erfolgen.
Neben Implantaten bietet das Unternehmen heute auch Produkte und Verfahren, die bei der Knochenregeneration und bei der Weichgewebschirurgie zur Anwendung gelangen. Dazu zählen zum Beispiel ein Knochensammler (IMTEC Bone Collector), resorbierbare und nicht-resorbierbare Membranen und Knochennägel (ZorbTac). Darüber hinaus gehören zu den Tätigkeitsfeldern die Computertomographie, die Röntgencephalometrie und die Aufbereitung der gewonnenen Daten zu dreidimensionalen Darstellungen (ILUMA System). Seit dem vergangenen Jahr gehört IMTEC zur 3M-Unternehmensgruppe – eine neuerliche Stärkung durch einen Verbund mehrerer Unternehmen mit unterschiedlichen dentalen Kompetenzen.
„Besonders profiliert hat sich IMTEC in den vergangenen zehn Jahren mit dem Sendax MDI Mini-Implantat-System“, erläuterte John Davis. „Bereits in den 1970er Jahren hat Dr. Victor I. Sendax suboptimal sitzende Totalprothesen mit kleinen Stiften fixiert. Mitte der 90er Jahre erfolgte ihre Erweiterung um einen Kugelkopf, der im Zusammenwirken mit einer Matrize und einem O-Ring aus Gummi eine wesentlich sicherere und komfortablere Stabilisierung ermöglicht. Damit war das MDI-Konzept geboren.“
Kleiner implantologischer Eingriff – große Chancen
Wie die Arbeit mit diesem System im Einzelnen funktioniert und welche Chancen es für den niedergelassenen Zahnarzt bietet, erläuterte Dr. Winfried Walzer anhand eindrucksvoller Falldokumentationen aus der eigenen Praxis. Ein überzeugendes Beispiel: Für viele ältere Patienten ist die schleimhautgetragene Prothese die Standardversorgung im unbezahnten Unterkiefer, da die steggelagerte Prothese mit konventionellen Implantaten häufig aus Kostengründen, wegen fortgeschrittener Kieferatrophie oder aus anderen medizinischen Gründen nicht realisierbar ist.
„Nicht selten geht es uns in der Praxis auch so: Wo ein ausreichendes Knochenangebot für ein klassisches Implantat vorhanden ist, fehlen dem Patienten die finanziellen Mittel – und wo diese ausreichen, ist der Alveolarkamm zu schmal“, erläuterte Dr. Walzer. „Manchmal finden wir weder die eine noch die andere hinreichende Voraussetzung für eine konventionelle implantologische Behandlung. Dennoch möchten und sollten wir als Zahnärzte dem Patienten eine Alternative zur rein schleimhautgetragenen Unterkieferprothese aufzeigen. Mini-Implantate eignen sich dafür ideal. Sie lassen sich in einer einzigen Sitzung unter Lokalanästhesie inserieren und sind anschließend unter der Voraussetzung, dass eine ausreichende Primärstabilität erreicht wurde, sofort belastbar.“
Dies birgt die Chance, dem Patienten eine preislich zwischen der schleimhautgetragenen Prothese und einer steggelagerten Versorgung liegende Option zu bieten, die ihm eine unmittelbare Steigerung der Lebensqualität verheißt. Der Aufwand für die Insertion von MDI ist mit herkömmlichen Implantaten nicht zu vergleichen. Mini-Implantate weisen einen deutlich geringeren Durchmesser (1,8 bis 2,4 mm) auf und besitzen eine einteilige, konisch-zylindrische Kompressionsschraube mit selbstschneidendem Gewinde. Aufgrund dieser speziellen Gestaltung lassen sie sich, nach Perforierung der Kortikalis mit einer Pilotfräse und Aufbohrung des Knochens in einer Länge von 3 bis 4 Millimetern, einfach transgingival in den Knochen einbringen.
Über die klassische Indikation hinaus
MDI ist grundsätzlich ein Konzept zur Unterkieferprothesenstabilisierung. Darüber hinaus sind jedoch weitere Indikationen denkbar. Nach sorgfältiger Abwägung des Risiko-Nutzen-Verhältnisses und umfassender Beratung des Patienten können Mini-Implantate zur Stabilisierung von Totalprothesen mit Sofortbelastung im Unterkiefer eingesetzt werden, darüber hinaus für die Stabilisierung von Teilprothesen, für Einzelzahnkronen bei schmaler Zahnlücke oder als temporäre Unterstützung von provisorischen Brücken.
Eine interessante Ergänzung hat das Konzept kürzlich durch die Einführung des neuen MDI Hybrid erfahren. Als „kleiner Riese“ im Mini-Implantat-System ist das Implantat mit einem Durchmesser von 2,9 Millimetern immer dann indiziert, wenn der verfügbare Platz für das klassische 3,5-mm-Implantat zu eng, für ein Mini-Implantat jedoch zu weit erscheint.
Wie schafft man als niedergelassener Zahnarzt nun am besten den Einstieg in die minimalinvasive Implantologie? Darauf gab Dr. Walzer eine klare Antwort: „Tun Sie einfach den ersten Schritt und besuchen Sie eines der einschlägigen Seminare, idealerweise mit einer Live-OP. Anschließend setzen Sie Ihre ersten Mini-Implantate unter Supervision eines erfahrenen Kollegen und erlernen so die Praxis. Den ernsthaften Wunsch, sich mit dem Konzept MDI nachhaltig auseinanderzusetzen, um damit vielen Patienten zu helfen, müssen Sie natürlich mitbringen. Ich kann Ihnen sagen: Der Lernprozess benötigt in der Regel weniger Zeit, als man am Anfang denkt. Der Erfolg stellt sich anschließend schnell ein.“
#SLM vorne LED mit Licht-1#Der neue Mikromotor für dentale Hand- und Winkelstücke von SycoTec hat ein Gewicht von 67 Gramm und eine Länge von 31,7 mm. Damit ist der SycoSLM weltweit der kürzeste, kleinste und leichteste Mikromotor. Das Arbeiten mit Hand- und Winkelstücken wird durch die deutliche Gewichtseinsparung vereinfacht. Vor allem für Zahnärztinnen bedeutet das geringe Gewicht, ein entspannteres und damit nachhaltig präziseres Arbeiten, weil die Fingermuskulatur deutlich weniger ermüdet. Das ausgewogene Gewichtsverhältnis zwischen Winkelstück, E-Motor und Schlauch ergibt die notwendige Balance und lässt das System gut in der Hand liegen. Für eine bessere Beleuchtung während der Behandlung sorgt ein integriertes LED-Licht mit einer wesentlich längeren Lebensdauer als eine herkömmliche Hochdrucklampe.
Der SycoSLM ist auf die integrierte Medienführung von Sprayluft, Spraywasser sowie Motorkühlluft ausgerichtet und verfügt über einen integrierten Rücksaugstopp für das Spraywasser, was eine Rückkontamination verhindert. Als Präparationsmotor liegt der Drehzahlbereich des Mikromotors zwischen 1.000 und 40.000 Umdrehungen pro Minute. Auch bei der transformierten Umsetzung auf Hand- und Winkelstücke garantiert der SycoSLM einen vibrationsfreien und vor allem auch leisen Lauf. Die Instrumentenkupplung entspricht der ISO-Norm und ist für alle Hand- und Winkelstücke passend.
Als reiner OEM Hersteller bietet SycoTec den Mikromotor in Kombination mit Schlauch und Motorelektronik an. Dieses in sich abgestimmte System kann über herkömmliche Kommunikationsschnittstellen der Behandlungsgeräte angeschlossen werden. Vor der Nutzung des Gerätes bedarf es daher nur kleinerer Anpassungen.
SycoTec passt das Produkt technisch und optisch an die speziellen Anforderungen der Behandlungsgerätehersteller an. So kann zum Beispiel die Oberfläche veredelt und eine Beschriftung nach individuellen Kundenwünschen angefertigt werden.
#SLM Lichtfeld-1#Die SycoTec GmbH & Co. KG wurde von Dr. Martin Rickert im November 2006 gegründet. SycoTec ist aus dem System- und Komponentenwerk Leutkirch entstanden, das zur KaVo Dental GmbH gehörte. Die Kernkompetenz von SycoTec liegt in der kundenbezogenen Entwicklung und Fertigung von Motoren, Motorelementen und Steuergeräten für verschiedene Einsatzbereiche der Medizin- und Dentalantriebstechnik. Das Unternehmen mit Sitz in Leutkirch im Allgäu konzentriert sich auf die Bereiche Antriebe/Motoren, Geräte/Ausstattungen sowie Teile/Komponenten. Die 360 Mitarbeiter stellen Produkte für Medizin, Dental, optische Technik, Werkzeugmaschinen und Feinmechanik her.
Dr. Martin Rickert ist derzeit Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Dental Industrie (VDDI e. V.).

